++ Beitragsfreie Kitas: Land und Kommunen einigen sich über Finanzierung ++

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Durchbruch bei den Verhandlungen um den kostenlosen Kita-Besuch in Niedersachsen: Vertreter von Land und Kommunen haben sich laut Landesregierung über die Finanzierung der beitragsfreien Kita in Niedersachsen geeinigt. Mit den kommunalen Spitzenverbänden habe man sich auf ein Gesamtpaket von zusätzlich 328 Millionen Euro bis Sommer 2022 verständigt, teilte das Kultusministerium mit. Der Kita Besuch soll ab August in Niedersachsen kostenlos sein. Zudem wurde vereinbart, dass Eltern ihre Kinder künftig auch gebührenfrei von Tagesmüttern betreuen lassen können, wenn die Kommune keinen Kita-Platz anbieten kann. Die beitragsfreie Tagespflege ist für eine Zeit von drei Jahren geplant. Das Land will diese Maßnahme mit 20 Millionen Euro finanzieren.

++ Gewalttat geplant? 19-Jähriger jetzt in Langzeitgewahrsam ++

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Der 19-Jährige, der bei einem SEK Zugriff in Herrenhausen festgenommen wurde, befindet sich nun in Langzeitgewahrsam. Ein Richter hat dies heute angeordnet. Der Verdacht, dass der  junge Mann eine Gewalttat geplant haben soll, kann derzeit weder abschließend ausgeräumt, noch weiter erhärtet werden, heißt es von den Behörden. Dadurch dass sich der 19-Jährige nun in Langzeitgewahrsam befindet, ergibt sich den Ermittlern die Möglichkeit, das Umfeld des jungen Mannes sowie den Sachverhalt weiter zu erhellen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der 19-Jährige, der bis Ende April eine Haftstrafe verbüßt hatte, gegenüber Angehörigen geäußert, dass er eine Gewalttat verüben will. Was der Bielefelder aber konkret geplant hat, ist noch nicht bekannt. Laut Medienberichten soll sich der junge Deutsche mit jordanischen Wurzeln radikalisiert haben. Spezialeinsatzkräfte der Polizei Niedersachsen hatten den 19-Jährigen in einer Flüchtlingsunterkunft in Herrenhausen festgenommen.

 

++ A2: Neues Baustellenkonzept für mehr Sicherheit ++

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Mit einem neuen Baustellenkonzept will das Land Niedersachsen für mehr Sicherheit auf der staugeplagten A2 sorgen. Denn immer wieder kommt es auf der Autobahn zu schweren Unfällen – vor allem auch mit Lastwagen. Heute hat Verkehrsminister Bernd Althusmann die Eckpfeiler des A2-Baustellenmanagements in Hannover vorgestellt. Das Land setzt unter anderem auf flexible Verkehrsführungen. Diese beinhalten als wichtigsten Aspekt die vorhandene Anzahl der Fahrstreifen auch in den Baustellen aufrecht zu erhalten und wo möglich also keine Spuren mehr zu sperren. Denn wissenschaftliche Untersuchungen von A2-Baustellen hätten ergeben, dass es insbesondere vor Baustellen kracht, wo die Zahl der Fahrstreifen reduziert wird und deshalb der Verkehr stockt. Das Land will außerdem die Bauarbeiten auf der A2 beschleunigen. Die Arbeiten sollen jeweils an einen Generalunternehmer vergeben werden, der für eine beschleunigte Fertigstellung eine Zusatzvergütung erhält. Im Gegenzug drohen Vertragsstrafen, wenn sich die Bauarbeiten verzögern.

++ Niedersachsen stellt Verfassungsschutzbericht vor ++

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Das Land Niedersachsen hat heute in Hannover seinen neuen Verfassungsschutzbericht vorgestellt. Und egal ob Rechtsextreme, Linksextreme oder Islamisten: "In keinem der relevanten Phänomenbereiche kann von einer entspannten Situation gesprochen werden, sagte Innenminister Boris Pistorius. Beim Salafismus stellen die Behörden eine Ausbreitung in die Fläche fest, mit regionalen Schwerpunkten in Braunschweig und Hannover. Treffpunkte verlagern sich demnach aus dem öffentlichen Bereich wie Moscheen in Hinterzimmer und Privaträume. Werbeaktivitäten würden immer häufiger über das Internet laufen. Im Rechtsextremismus wird laut Verfassungsschützer beobachtet, dass Gruppierungen wie die Identitäre Bewegung sich neue Zielgruppen erschließen wollen und sich dadurch medienwirksam mit Kampagnen inszenieren. Und der G20-Gipfel in Hamburg habe mit seinen Ausschreitungen gezeigt, dass es weiterhin eine große Gewaltbereitschaft im Linksextremismus gibt.

++ Neustadt: Offenbar verwirrter Mann klettert auf Strommast ++

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Ein offenbar verwirrter Mann ist in Neustadt auf einen Strommast geklettert und hat die Rettungskräfte in Atem gehalten. Der 37 Jährige war zuvor von der Polizei in Hannover aufgegriffen worden, weil er mit einem Messer auf einem Fensterbrett im sechsten Stock eines Hochhauses gesessen hatte. Doch noch während seiner Einweisung in das psychiatrische Krankenhaus in Wunstorf, konnte der verwirrte Mann wieder flüchten. Nach einer mehrstündigen Suchaktion auch mit einem Hubschrauber, meldete sich schließlich eine Anwohnerin in der Wunstorfer Straße in Neustadt bei der Polizei. Denn dort war der gesuchte Mann auf einen 40 Meter hohen Strommast geklettert. Nachdem der Strom abgeschaltet war, kletterte schließlich ein Beamter des Sondereinsatzkommandos ebenfalls hinauf und konnte den 37 Jährigen nach langem Zureden schließlich zum Runterkommen bewegen. Zur eigenen Sicherheit wurde der Mann in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie in Wunstorf untergebracht.  

 

 

++ Auffahrunfall auf A2: Unfallursache unklar ++

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Nach dem schweren Auffahrunfall gestern Abend auf der A2 zwischen Herrenhausen und Garbsen ist noch immer unklar, wie es dazu kommen konnte. Ein Kleintransporter war gegen 20 vor neun gegen das Heck eines Sattelschleppers geprallt. Dabei wurden die beiden Insassen im Fahrerraum eingeklemmt und schwer verletzt. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt. Nachdem die alarmierten Einsatzkräfte die beiden Männer befreit hatten, wurden sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 31.000 Euro. Die A2 in Richtung Dortmund war kurzzeitig voll gesperrt. Erst gegen Mitternacht konnten alle Spuren wiederfreigegeben werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

 

++ Nach Stadtbahnunfall in Oberricklingen: Zerstörte Waggons werden bald abtransportiert ++

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Nach dem Zusammenstoß von zwei Stadtbahnen in Oberricklingen vor knapp zwei Wochen will die Üstra die zerstörten Waggons nun Anfang Juni abtransportieren. Und zwar am zweiten Juni Wochenende (8.-10.Juni) , wenn die Strecke zwischen Stadionbrücke und Wettbergen sowieso wegen Gleisarbeiten gesperrt ist. Dann sollen die nicht mehr fahrbereiten Stadtbahnen in mehrere Teile zerlegt und mit Lastwagen abtransportiert werden. Danach - ab dem 11 Juni soll die Linie 17 wieder auf ihrer kompletten Strecke fahren können. Derzeit pendelt sie nur zwischen Hauptbahnhof/ZOB und Stadionbrücke, weil die beiden zerstörten Stadtbahnen die Rangiergleise an der Wallensteinstraße blockieren. Die beiden Stadtbahnen waren dort vor gut zwei Wochen zusammengestoßen, weil eine Weiche falsch gestellt war. 15 Menschen waren bei dem Unfall verletzt worden, vier von ihnen schwer.

++ Schwere Brandstiftung: Mutmaßlicher Täter stellt sich Polizei ++

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Hat ein 56-jähriger ehemaliger Gast ein Hotel in Hemmingen angezündet und so einen Schaden in Höhe von einer Million Euro verursacht? Das jedenfalls behauptet der Mann selbst. Er stellte sich gestern der Polizei auf der Wache am Raschplatz.
Der Mann sagte, er habe das Feuer in dem Hotel an der Göttinger Landstraße in Westerfeld am Pfingstmontag gelegt. Zu den Hintergründen der Tat und einem möglichen Motiv des 56-Jährigen konnte die Polizei zunächst keine weiteren Angaben machen.
Das Feuer in dem Gasthaus war am Montagabend ausgebrochen. Ein vorbeifahrender Autofahrer hatte den Brand bemerkt. Als die Feuerwehr eintraf, hatten sich alle Gäste bereits ins Freie gerettet, das Gebäude aber wurde schwer beschädigt. Es ist bis auf weiteres nicht nutzbar. Brandermittler hatten das Gebäude gestern untersucht und bereits Hinweise gefunden, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Nun laufen die Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Täter wegen schwerer Brandstiftung.

 

++ Pelikan-Viertel: Bebauungsplanung geht in finale Phase ++

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Die Bebauung des Pelikan-Viertels in der List geht in ihre letzte Phase. Gestern wurden die zwei Entwürfe der Wohnanlagen vorgestellt, die zuvor anhand eines Architektenwettbewerbs ausgewählt wurden. Auf insgesamt 10.300 Quadratmeter aufgeteilt auf zwei Baufelder wird dringend benötigter Wohnraum entstehen. Die geplanten 250 Wohnungen sollen möglichst Jedermann ansprechen, wie auch Stadtbaurat Uwe Bodemann betonte. Neben dem geplanten Wohnraum soll auch Fläche für Ladengeschäfte und eine Kindertagesstätte entstehen. In einem nächsten Schritt müssen nun Bauanträge gestellt werden. Der Bau wird dann voraussichtlich im Jahr 2020 beginnen können. Bis zum 15 Juni können die Entwürfe noch in der Ausstellungsebene der Bauverwaltung angesehen werden.

++ Trickbetrug: Rentner fällt auf falsche Polizisten rein ++

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Ein Rentner aus Hemmingen ist auf falsche Polizisten hereingefallen, jetzt ist er um 99.000 Euro ärmer. Ein gewisser „Kriminaloberkommissar Bach“ hatte Anfang Mai bei dem 80-jährigen Mann angerufen und ihm dann am Telefon diese Geschichte erzählt: Bankmitarbeiter steckten angeblich mit einer Einbrecherbande unter einer Decke und brächten Falschgeld in Umlauf. Der Rentner solle deshalb bitte 55.000 Euro von seinem Konto abheben und an einen vermeintlichen Kollegen des Anrufers übergeben, damit der die Echtheit des Geldes prüfen kann. Dieser Aufforderung kam der 80-Jährige nach, genau wie der nächsten: Dass er weitere 44.000 Euro auf ein Konto im Ausland überweisen soll. Als er das Geld nicht wie vom Anrufer versprochen zurückbekam, erstattete der Mann schließlich Anzeige. Die echte Polizei ruft nun erneut zur Wachsamkeit vor Telefonbetrügern auf.  

++ Mertesacker trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein ++

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Ich bin gerne Botschafter für Hannover und die ganze Region – Worte eines Fußballweltmeisters, dessen Karriere in Hannover begonnen hatte. Ex-Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker war gestern zu Besuch  in seiner alten Heimat. Bevor der 33-Jährige am Abend in der HDI Arena seine Biografie „Weltmeister ohne Talent“ vorstellte, durfte er sich im Neuen Rathaus ins Goldene Buch der Stadt verewigen. Mertesacker wird allerdings nach dem Ende seiner Profikarriere nicht in die Heimat zurückkehren, sondern den Nachwuchs bei Arsenal London betreuen. Mehr zu dem Thema gleich bei uns im Programm.

++ SEK-Einsatz auf Lister Meile ++

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Wegen eines Polizei-Einsatzes ist die Lister Meile gestern für knapp drei Stunden teilgesperrt gewesen. Durch Zufall hatten Polizeibeamte einen gesuchten Straftäter ausfindig gemacht. Der 48-Jährige hielt daraufhin die Polizisten mehrere Stunden auf Trapp: Er drohte damit sich das Leben zu nehmen. Die Polizei war gestern Nachmittag zunächst wegen Streitigkeiten in die Lister Meile/ im Bereich Sedanstraße gerufen worden. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den 48-Jährigen ein Haftbefehl zur Vollstreckung der Freiheitsstrafe vorliegt. Als es um die Frage ging, wie seine Hunde während seiner Gefängnisstrafe untergebracht werden sollten, rastete der Mann völlig aus und richtete ein Messer gegen sich selbst. Die Situation konnte erst gegen 18 Uhr durch Spezialeinsatzkräfte unter Kontrolle gebracht werden.