Einbruch in Briefverteilzentrum

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Ein Einbruch – zum fünften Mal an gleicher Stelle: In der Nacht sind erneut Unbekannte ins Briefverteilzentrum in Rethen eingestiegen. Dabei nahmen die Täter rund 3.000 Briefsendungen mit – laut Polizeiangaben sollen dadurch auch hochwertige Sammelmünzen gestohlen worden sein. Offenbar hatten die Unbekannten einen Zaun überklettert und eine Fensterscheibe eingeschlagen. Seit März war zuvor bereits viermal in dem Postzentrum an der Magdeburger Straße eingebrochen worden – die Polizei sucht dringend nach Zeugenhinweisen.

Hohe Besucherzahlen: Ausstellung zum Königshaus

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Das Schloss Marienburg zeigt sich zufrieden über die Besucherzahlen ihrer Ausstellung zum Königshaus Hannover. Seit Mai gibt’s dort eine Ausstellung zu 300 Jahren Welfengeschichte – unter anderem lässt sich dort die einstige Königskrone betrachten. Nach Angaben des Schloss Marienburg haben bisher rund 95.000 Menschen den sogenannten „Weg zur Krone“ besucht – davon seien etwa 15 Prozent aus dem Ausland angereist. Bis Weihnachten, wenn die Ausstellung schließt, wolle man auf der Marienburg noch die 100.000 Gäste zur Ausstellung vollmachen.

Mauscheleiaffäre mehrere Ministerien

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In der Mauscheleiaffäre mehrerer Ministerien in Niedersachsen hat heute Regierungssprecherin Anke Pörksen ausgesagt. Im Untersuchungsausschuss erklärte sie: Es habe keine Ausschreibung gegeben, damit das geplante Projekt in den Sommerferien vorankäme. Pörksen sprach von einer „subjektiven Eilbedürftigkeit“, wegen der sie im August 2014 eine Kölner Agentur beauftragt habe. Damals ging es darum, eine Firma zu finden, die den Facebook-Auftritt von Ministerpräsident Stephan Weil betreut. Ihr selbst sei die Kölner Agentur zuvor nicht bekannt gewesen – die Empfehlung sei laut Pörksen von der Berliner Landesvertretung gekommen, auf die sie dann einging, ohne weitere Angebote einzuholen. Das Volumen des Auftrags betrug gut 1000 Euro. Unterdessen saß heute auch Michael Rüter im Untersuchungsausschuss – der ehemalige Leiter der Berliner Landesvertretung verweigerte die Aussage.

Modellprojekt: Lieferverkehr in Hannover

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Mit einem Modellprojekt will die Stadt Probleme mit dem vor allem durch Online-Handel wachsenden Lieferverkehr in den Griff bekommen: Hannover wird zur Versuchsregion gegen Logistikchaos und schlechte Luft. Gemeinsam mit dem Logistiker DHL, Volkswagen Nutzfahrzeuge, enercity und drei Hochschulen hat sich die Stadt auf die Förderung durch den Bund beworben und nun den Zuschlag erhalten. Während die Hochschulen Verkehrsströme und Belastungen durch Lärm und Schadstoffe erforschen, beginnt DHL noch in diesem Jahr mit der Umstellung auf E-Transporter. Anfang 2018 werden dann drei Modellstadtteile ausgewählt, in denen die Logistik der Zukunft Realität werden soll. 1,5 Millionen Euro gibt der Bund  für das Projekt, Stadt und VWN stocken auf 2 Millionen auf.

Hannover 96: Risikospiel gegen 1. FC Köln

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Ausgerechnet parallel zu Bundestagswahl und Oktoberfest bereitet sich Hannovers Polizei am Sonntag auf das erste Risikospiel der Bundesligasaison vor – sie rechnet mit der Anreise von mehreren Hundert gewaltbereiten Fans des 1.FC Köln, deren Verhältnis mit den 96 Anhängern als feindschaftlich eingestuft wird. Die Polizei will beide Fans strikt voneinander Trennen und dazu mehr Beamte einsetzen als sonst. Über die aktuellen Entwicklungen wird die Polizei am Sonntag wieder  über den Kurznachrichtendienst Twitter auf dem Laufenden halten. Erst in der vergangenen Woche hatte eine Gruppe von Köln-Fans beim Europa-League Auswärts-Spiel ihrer Mannschaft gegen Arsenal gewaltsam versucht ins Stadion einzudringen. Das Spiel wurde mit rund einer Stunde Verspätung angepfiffen.

Oktoberfest auch in Hannover

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Auf dem Schützenplatz öffnet Freitag Nachmittag das Oktoberfest wieder seine Tore: Bis zum 8. Oktober darf zwischen 32 Fahrgeschäften 70 Imbiss-Ständen und Zelten wieder zünftig gefeiert werden. Als einer der Höhepunkte gilt laut Harald Müller vom Veranstalter AH Volksfeste diesmal neben einem Liveboxring der 30 Meter hohe „Event Tower“. Zum Start des Oktoberfestes gibt es Freitag Abend wie an den folgenden Freitagen ein Feuerwerk - Start ist um 21:45 Uhr. Familientag ist traditionell Mittwoch.

Untersuchungsausschuss: Vergabe-Affäre der Landesregierung

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Erneut kommt Freitag Vormittag der Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtags zur Vergabe-Affäre der Landesregierung zusammen. Der Ausschuss beschäftigt sich inzwischen mit einer ganzen Reihe strittiger Auftragsvergaben. Unter anderem im Wirtschafts- und im Sozialministerium. Als Zeugen werden heute unter anderem der ehemalige Staatssekretär Michael Rüter und die Regierungssprecherin Anke Pörksen gehört. Auch der ehemalige Sprecher von Wirtschaftsminister Olaf Lies soll heute aussagen.

Großbaustelle auf der A2

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Auf der A2 sorgt ab heute eine neue Großbaustelle voraussichtlich für Behinderungen. Zwischen Lehrte Ost und Hämelerwald soll bis zum 18. Dezember der Mittelstreifen erneuert werden – die linke Fahrspur muss bis dahin in beiden Richtungen gesperrt werden. Damit der Verkehr trotzdem dreispurig fließen kann werden die Fahrspuren auf dem 7 Kilometer Abschnitt verengt. Auch die Sondierung auf Blindgänger soll während der Bauarbeiten dort erfolgen. Insgesamt 155 Kilometer Strecke der A2 sollen eine neue Mittelschutzplanke bekommen. Nach Abschluss der Bauarbeiten bei Lehrte sind dann insgesamt 40 Kilometer davon geschafft. 

Polizei und Üstra erneuern Sicherheitskooperationsvertrag

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Damit Hannover noch sicherer wird, wollen die Polizeidirektion Hannover und die Üstra in Zukunft noch enger zusammenarbeiten. Vor dem Hintergrund einer erhöhten, wenn auch abstrakten Gefährdungslage durch  den islamistischen Terrorismus ist der gemeinsame Sicherheitskooperationsvertrag heute aktualisiert worden: Er wurde erstmals im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 geschlossen. Durch kurze Informationswege, regelmäßigen Austausch und  gemeinsame Fortbildungen und Übungen sollen geplante Anschläge frühzeitig erkannt und verhindert werden. Insbesondere sollen aber auch die Fahrgäste miteinbezogen werden, sagt Polizeipräsident Volker Kluwe. Der Start und die genaue Ausgestaltung der Kampagne „Aufmerksam unterwegs“ ist noch nicht bekannt gegeben worden.

Frauenleiche an der Dornröschenbrücke gefunden

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Schrecklicher Fund in der Nordstadt: An der Dornröschenbrücke haben Mitarbeiter des Grünflächenamtes eine Frauenleiche gefunden. Die Tote war bereits am Dienstagmorgen am Wickopweg entdeckt worden, der Fall wurde jedoch erst jetzt bekannt. Eine alarmierte Notärztin konnte nur noch den Tod der 50-jährigen feststellen. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es laut Polizei nicht. Zur abschließenden Feststellung der Todesursache soll die Leiche nun obduziert werden. Nach Informationen der NP soll der Ehemann die Frau zuvor als vermisst gemeldet haben. Die Ermittlungen dauern an.

Stadtbahn der Linie 10

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Seit Montag morgen um kurz nach vier fährt die Stadtbahn der Linie 10 wieder oberirdisch – erstmals auf neuer Strecke zwischen Ahlem und dem neuen Endpunkt Hauptbahnhof ZOB. Rund ein Jahr haben die Bauarbeiten zwischen Goethekreisel und der neuen Endhaltestelle bislang gedauert – und dauern auch noch eine Weile an: besonders Autofahrer, Radler und Fußgänger brauchen rund um die Strecke noch Geduld. Ende Oktober sollen die Arbeiten vor der Ernst-August-Galerie beendet sein. Auch der Hochbahnsteig am Steintor ist noch nicht fertig, so lange werden am Clevertor und Steintor zwei Ersatzhaltestellen mit Tiefbahnsteigen bedient.

Brandstiftung in Tapetenfabrik in Langenhagen

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Nach dem Feuer am Wochenende in einer früheren Tapetenfabrik in Langenhagen haben die Brandermittler der Kriminalpolizei das Gebäude untersucht und gehen davon aus, dass es vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung war.  Ersten Hinweisen zufolge sollen sich kurz vor dem Feuer mehrere Personen in dem Gebäude an der Walsroder Straße aufgehalten haben. Mehrere Anwohner hatten am Samstagabend gegen 18.30 Uhr bemerkt, wie Rauchschwaden aus der leerstehenden Lagerhalle herausquollen. Als die Feuerwehr eintraf, standen Teile des Dachstuhls in Brand. Die Einsatzkräfte löschten die Flammen, durch die Teile des Gebäudes und des Dachstuhls erheblich beschädigt wurden.