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++ Langenhagen: Auto überschlägt sich - ein Schwerverletzter ++

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Zwei junge Männer sitzen im Auto und fahren durch Langenhagen. Auf der Walsroder Straße tritt der 19-fährige Fahrer aufs Gas, der Wagen beschleunigt – nicht nur ein bisschen, sondern so sehr, dass er in einer leichten Linkskurve von der Straße abkommt, über den Rad- und Fußwegschleudert, gegen einen Betonpfeiler und einen Metallzaun kracht und sich schließlich überschlägt. Der Pkw bleibt auf dem Dach liegen, der 19 Jahre alte Fahrer wird leicht verletzt, sein 20-jähriger Beifahrer hingegen schwer. Beide kommen ins Krankenhaus.

Das ist am Dienstagabend in Langenhagen um kurz nach halb zehn passiert auf der Walsrider Straße Richtung Krähenwinkel. Der Schaden an dem Fahrzeug beläuft sich auf etwa 7000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.

++ Erneut Geldautomat in Barsinghausen gesprengt - Waren es Serientäter? ++

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Eine Explosion hat erneut Menschen hier bei uns in der Region Hannover aus dem Schlaf gerissen, Unbekannte haben erneut einen Geldautomaten gesprengt – und zwar wieder in Barsinghausen. Das Gerät befand sich im Vorraum eines Discounter-Markts an der Hauptstraße in Großgoltern. Der oder die Täter leiteten Gas ein und sprengten so die Maschine Mittwochfrüh gegen halb vier, wie eine Polizei-Sprecherin auf Nachfrage von Radio Hannover sagte. Die Höhe des Schadens und der möglichen Beute war zunächst unklar. Eine erste Fahndung blieb erfolglos.

In den vergangenen Wochen ist es wiederholt zu Geldautomatensprengungen hier bei uns in der Region gekommen, zuletzt vor rund drei Wochen in Gehrden. Am 24. Juni hatten Unbekannte eine Maschine in Groß Munzel, ebenfalls bei Barsinghausen, gesprengt und am 12. Juni am Großen Hillen in Kirchrode. Möglicherweise sind Serientäter am Werk. Die Polizeisprecherin sagte, man prüfe die Zusammenhänge. Das Landeskriminalamt habe bereits ausgiebig zu derartigen Strukturen ermittelt. Demnach gibt es verschiedene Tätergruppierungen, die für die heutige Tat und andere infrage kommen könnten.

Wer Hinweise zu der Geldautomatensprengung in Großgoltern geben kann, melde sich bitte bei der Polizei.

++ Land startet millionenschwere Werbekampagne fürs Impfen ++

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Die Landesregierung bereitet sich auf eine weitere Corona-Welle im Herbst vor und will 3,6 Millionen Euro in eine Werbekampagne fürs Impfen stecken. Die Impfquote sei derzeit in Ordnung, sagte Gesindheitsministerin Daniela Behrens, aber nicht, um gut durch den Winter zu kommen. Das Corona-Virus sorgt derzeit vor allem für Infektionen unter den 15- bis 35-Jährigen, von denen nur die wenigsten geimpft sind. Sie sollen auch mit der Werbekampagne angesprochen werden, die August beginnt.

Behrens kündigte auch an, Auffrischungs-Impfungen für Senioren anbieten zu wollen. Dazu sollten im Oktober mobile Impfteams erneut in Alten- und Pflegeheime gehen. Voraussetzung sei, dass es bis dahin einen zugelassenen Impfstoff gibt. Rund jeder zweite Niedersachse ist inzwischen durchgeimpft, für die sogenannte Herdenimmunität reicht das aber noch nicht, da müssen es laut Wissenschaftlern rund 80 Prozent sein.

++ "Ärgerlicher Fehler": OB Onay lädt AfD zum Gespräch ein - massive Kritik ++

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Erneuter Eklat in der Ratspolitik: Nach dem Bruch mit SPD und FDP hat der grüne Oberbürgermeister Belit Onay die Fraktionsvorsitzenden aller Parteien zu Gesprächen über die weitere Zusammenarbeit eingeladen – auch die Chefs der rechten Fraktionen AfD und „Hannoveraner“. Die anderen Parteien übten scharfe Kritik, OB Onay bedauerte den Vorfall, ein Stadt-Sprecher sprach von einem Bürofehler. Man habe die Einladung über einen falschen Verteiler geschickt.

Der frühere Bündnispartner SPD reagierte trotzdem empfindlich. Ratsfraktionschef Lars Kelich sprach in der HAZ von einem „ziemlichen Hammer“. So etwas dürfe nicht passieren, Haltung sei wählbar. Wilfried Engelke von der FDP sagte, der Oberbürgermeister müsse sich dringend um die eigene Verwaltung kümmern, statt Velorouten zu eröffnen, wie zuletzt am Maschsee. CDU-Ratsfraktionschef Jens Seidel nannte das Ganze „unprofessionell“.

Onay selbst zeigte sich verwundert, dass „dieser ärgerliche organisatorische Fehler“ zur Haltungsfrage hochstilisiert werde. Er werbe bei allen Beteiligten dafür, die Kirche im Dorf zu lassen, so der OB.

Die Stimmung in der Ratspolitik ist angespannt, der Wahlkampf ist im vollen für die Kommunalwahlen im September. Die Grünen hatten das Ampelbündnis mit SPD und FDP kürzlich aufgekündigt, weil ihre Kandidatin für den Posten der Wirtschaftsdezernentin trotz Absprachen durchgefallen war. Unmut gab es zudem über die zeitweisen Straßensperrungen in der Innenstadt. Der Termin über die weitere Zusammenarbeit im Rat ist übrigens abgesagt, ein neuer ist schon anberaumt – diesmal ohne AfD und Hannoveraner.

++ Infektionstreiber: Clubs, Discos und Shisha-Bars müssen schließen ++

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In der Stadt und Region Hannover hat es sich erstmal ausgefeiert. Weil die Inzidenz deutlich über 10 liegt, müssen Discos, Clubs und auch Shisha-Bars ab Mittwoch geschlossen bleiben. Dann tritt in Niedersachsen eine neu angepasste Corona-Verordnung in Kraft, die die Partyszene stärker in den Fokus nimmt. Statt ab einer Inzidenz von 35 müssen Discos, Clubs und Shisha-Bars nun schon ab einer Inzidenz von 10 dicht machen. Diese hatten sich zuletzt als Hotspots des Infektionsgeschehens erwiesen. Das liegt auch daran, dass beim vorwiegend jungen Publikum die Impfquote noch niedrig ist. Mit der angepassten Corona-Verordnung bekommen die Landkreise und kreisfreien Städte aber nun auch mehr Handlungsspielraum beim Verhängen von Maßnahmen. Sie können in Zukunft einzelne Bereiche von den Verschärfungen ausnehmen, wenn diese nachweislich nicht zu einem Anstieg des Infektionsgeschehens beigetragen haben. Diese Ausnahmen können etwa für die Gastronomie, den Einzelhandel, Hotels, körpernahe Dienstleistungen und den Sport gelten.

++ Fahrbahndeckenerneuerung: Sperrung an Philipsbornstraße ++

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 Ab Donnerstag wird die Philipsbornstraße zwischen Kopernikusstraße und Vahrenwalder Straße erneuert. Die Strecke wird damit in Richtung Kopernikusstraße zur Einbahnstraße, das hat die Stadtverwaltung mitgeteilt. Demnach muss die Straße halbseitig gesperrt werden, damit die Fahrbahndecke erneuert werden kann. Eine Umleitung über Jahnplatz, Dragonerstraße und Vahrenwalder Straße wird ausgewiesen. Die Regelung gilt von Donnerstag an bis kommenden Dienstag.

++ Motorradunfall: 18-Jähriger in Neustadt schwer verletzt ++

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Ein 18-Jähriger ist Montagnachmittag an der Hannoverschen Straße von einer 26-Jährigen angefahren worden. Der Junge Mann wurde beim Unfall schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der 18-Jährige in Richtung B6 unterwegs. Aus einem Grundstück bog die Frau mit ihrem Auto auf die Straße ab. Sie rammte den Motorradfahrer, der in einen geparkten Wagen schleuderte. Der 18-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Gegen die 26-Jährige läuft nun ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

++ Trotz Inzidenz über 35: Region verzichtet zunächst auf Verschärfungen ++

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In der Region Hannover liegt der Inzidenzwert am Montag am dritten Tag über der kritischen 35er Marke. Eigentlich müssten daher am Mittwoch wieder Corona-Maßnahmen verfügt werden. Denn noch gilt der Stufenplan vom Land Niedersachsen.

Die Region hat sich aber vorerst gegen Verschärfungen entschieden. Das teilte die Behörde am Nachmittag mit – mit folgender Begründung: Die steigenden Infektionszahlen in der Region ließen sich mit hinreichender Sicherheit auf Feiernde zurückführen. Eine Einschränkung von zurzeit nicht risikobetroffenen Bereichen, wie z.B. Einzelhandel, Restaurants oder Sportveranstaltungen wäre aktuell nicht verhältnismäßig, so Cora Hermenau, Gesundheitsdezernentin der Region. Zugleich wird für Mittwoch die überabeitete Corona-Verordnung des Landes erwartet, die sowieso die Schließung von Tanz- und Feierbetrieben ab einer Inzidenz von 10 verfügen werde. Mit Inkrafttreten der Verordnung will die Regionsverwaltung die Situation neubewerten.

++ Corona und Psyche: Lage weiterhin angespannt ++

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Einsamkeit, Existenzangst, die Sorge vor einer vierten Welle: Auch im ersten Halbjahr haben die Auswirkungen der Pandemie bei vielen Menschen auf die Psyche geschlagen. In den ersten sechs Monaten ließen sich Berufstätige aus Niedersachsen im Schnitt 43 Tage krankschreiben – aufgrund von Depressionen, Angststörungen, Burnout & Co. Das geht aus den Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse hervor. Das seien 0,1 Tage mehr im Vergleich zum ersten Corona-Jahr und 4,7 Tage mehr als 2019, vor der Pandemie. Auch bundesweit ist die psychische Belastung gestiegen: Im ersten Halbjahr 2021 sind laut KKH-Daten bundesweit bisher rund 19 Prozent der krankheitsbedingten Fehlzeiten psychisch bedingt. Im Vergleich zu allen anderen Diagnosen liegen seelische Leiden auf Platz zwei hinter Rückenschmerzen.

++ Wohnort-ferne Kitabetreuung: Bessere Abwicklung durch neue Kostenpauschale ++

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Für viele Familien in der Region Hannover ist es leichter Kinderbetreuung und Beruf unter einen Hut zu bekommen, wenn sich die Betreuungseinrichtung nicht im Wohnort, sondern in der Nähe zum Arbeitsplatz befindet. Ein Vorgang, der bislang mit viel Bürokratie verbunden war.

Für eine bessere Abwicklung haben die 21 Städte und Gemeinden der Region nun einen pauschalen Kostenausgleich vereinbart. Damit entfallen die bisher aufwändigen Einzelabrechnungen, was für die Kommunen eine Arbeitserleichterung sei, so Andrea Hanke, Sozialdezernentin der Region. Der größte Posten liege in der Landeshauptstadt, da viele Berufstätige in Hannover arbeiten und im Umland leben. Für die Familien werde die Kita-Wahl durch die neue Vereinbarung unkomplizierter, so Hanke. Unter anderem ist eine Zustimmung derjenigen Kommune, in der sich die Kita befindet, nicht mehr erforderlich. Bereits 2007 war eine Vereinbarung zum Thema beschlossen worden, die aber u.a. durch die Einführung der Beitragsfreiheit überarbeitet werden musste.