Einbrecher wird festgenommen als er Komplizen vermisst meldet

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Dumm gelaufen: Ein junger Mann, der in ein Elektrogeschäft im Stadtteil Bult eingebrochen sein soll, ist freiwillig auf der Polizeiwache erschienen. Er wollte dort seinen Komplizen als vermisst melden. Der saß aber schon in Gewahrsam. Die beiden 15 und 20 Jährigen sollen am Samstag in ein Computergeschäft am Bischofsholer Damm eingebrochen sein. Die Polizei war dorthin ausgerückt, nachdem die Alarmanlage des Geschäfts angesprungen war. Die Beamten stellten fest, dass ein Fenster aufgehebelt wurde und bereits diverse Laptops zum Abtransport bereitgestellt standen. Die Polizisten sahen außerdem zwei Männern, die zu Fuß die Flucht ergriffen. Der 15-jährige konnte festgenommen werden. Der zweite Täter entkam, wurde aber dann festgenommen als er seinen Komplizen als vermisst melden wollte.

Sozialausschuss berät über Kältebus

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Heute Nachmittag tagt der Sozialausschuss der Stadt Hannover. Dort wird unter anderem über die Einrichtung eines sogenannten Kältebusses für Hannover beraten, den die Gruppe Linke und Piraten fordert. Beide Parteien wollen, dass ein solcher Kältebus nach Vorbild Berliner in  Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk des
evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes eingerichtet und organisiert wird. Der Bus soll in der kalten Jahreszeit täglich von 19 Uhr abends bis 3 Uhr morgens alle Übernachtungsplätze von Obdachlosen anfahren und diesen, neben Heißgetränken und einer warmen Mahlzeit, auch einen Raum zum Aufwärmen anbieten. Die Sitzung des Sozialausschusses beginnt um 15 Uhr im Hodlersaal im Neuen Rathaus.

Rassismus gegen Ujah und Balogun

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Nach dem 3:2 Heimsieg von Hannover 96 gegen Mainz, gibt es negative Schlagzeilen für die Roten. Denn die Mainzer Fußballprofis Anthony Ujah und Leon Balogun sollen während des Aufwärmens von 96 Fans rassistisch beleidigt worden sein. Über Twitter schrieb der Mainzer Balogun, dass er und Ujah vor dem 96 Fan Block unter anderem mit Affenlauten rassistisch beleidigt worden waren. Der Vorfall ereignete sich wohl zwischen der 50. und der 60. Spielminute. Hannover 96 hat bereits reagiert und klar Stellung bezogen. Der Verein ließ mitteilen, dass er sich strikt, deutlich und aufs Schärfste von diesem Verhalten distanziert. Derartiges Gedankengut habe bei Hannover 96 absolut keinen Platz. Für die ganz große Mehrheit der Fans mache es überhaupt keinen Unterschied, welche Hautfarbe ihre Publikumslieblinge haben oder aus welchem Land sie stammen, so der Verein weiter.

Erdölförderung am Kronsberg

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Ende des Jahres will ein Unternehmen aus Hannover damit beginnen, am Kronsberg nach Erdöl zu bohren. Die Grünen sind dagegen und  befürchten Umweltschäden und negative Auswirkungen für das dort geplante Wohngebiet. Das Unternehmen 5P Energy hat sich die Rechte für die Bohrgenehmigung im Bereich des Kronbergs gesichert. Die konkrete Betriebserlaubnis steht aber noch aus. Dafür müssen Gutachten angefertigt werden. Von 1953 bis 96 waren am Kronsberg bereits 500.000 Tonnen Erdöl gefördert worden. 5P Energy hofft nun auf weitere 150.000 Tonnen, die sich in dem Feld gewinnen lassen. Hannovers Grüne befürchten negative Auswirkungen für Tiere, Pflanzen, Trinkwasser und das neue Wohngebiet Kronsberg Süd. Es ist bereits eine Anfrage zur nächsten Ratssitzung formuliert. Die Günen möchten unter anderem auch wissen, ob möglicherweise auch das umstrittene Fracking angewandt werden könnte.

Hausbrand in Davenstedt

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In Davenstedt ist am Wochenende ein Reihenhaus in Brand geraten. Der angerichtete Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. Der 78-jährige Hauseigentümer saß am Samstagabend gemeinsam mit seiner Frau und den Enkelkindern im Wohnzimmer, als der Feuermelder im Obergeschoss Alarm schlug. Dort hatte sich bereits erheblicher Rauch gebildet. Die Bewohner alarmierten die Feuerwehr und verließen sofort das Gebäude. Als die Einsatzkräfte eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern im Obergeschoss. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Amazon Logistikzentrum in Garbsen

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Der Online-Versandhändler Amazon will offenbar ein großes Logistikzentrum direkt an der Autobahnabfahrt Garbsen errichten. Offiziell bestätigt worden ist das noch nicht, aber der Neubau hat schon begonnen. Von dem riesigen Sortierzentrum, das westlich von Hannover entstehen soll, will Amazon regionale Verteilzentren beliefern, berichtet die HAZ. Zusätzlich zu den elf großen deutschen Logistikstandorten, in denen das Unternehmen die bestellten Waren verpackt, gibt es an Knotenpunkten sogenannte Sortierzentren, wo Pakete nach Postleitzahlen umsortiert und auf LKW der Zusteller verladen werden. Das soll laut Bericht nun auch in Garbsen im Fünfschichtbetrieb geschehen, rund um die Uhr. Die Investition für die bis zu 75.000 Quadratmeter große Halle soll mindestens 50 Millionen Euro betragen. Wann das neue Logistikzentrum von Amazon in Garbsen in Betrieb gehen könnte, ist noch nicht bekannt.

Brand in provisorischer Flüchtlingsunterkunft

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Im ehemaligen Maritim-Hotel am Friedrichswall hat es am Wochenende gebrannt. Ein kokelnder Papierkorb in der provisorischen Flüchtlingsunterkunft hatte  am Samstag einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Das Feuer konnte aber bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Sicherheitspersonal des Wohnheims gelöscht werden. Bei den Löscharbeiten zogen sich vier Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes allerdings leichte Rauchgasvergiftungen zu. Sie wurden vorsorglich zur stationären Behandlung in Krankenhäuser gebracht. Die Brandursache und eine Schadenshöhe stehen derzeit noch nicht fest. Die Feuerwehr war mit 18 Fahrzeugen und 56 Einsatzkräften vor Ort. Ermittler der Polizei werden den Brandort in den kommenden Tagen untersuchen.

 

Tarifverhandlungen der IG Metall ohne Einigung

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Zum Auftakt der zweiten Runde in den Tarifverhandlungen der niedersächsischen Metall- und Elektroindustrie sind beide Verhandlungspartner heute in hannover zunächst ohne Einigung auseinandergegangen. Die Arbeitgeber haben eine Einmalzahlung in Höhe von 200 Euro für die Monate Januar bis März 2018 und zwei Prozent mehr Lohn ab April geboten – dieses Angebot lehnte die Gewerkschaft IG Metall ab, zum Unverständnis der Arbeitgeberseite um Niedersachsen-Metall Hauptgeschäftsführer Volker Schmidt. Die IG Metall fordert eine Arbeitszeitverkürzung auf 28 Wochenstunden und 6 Prozent mehr Geld.

52-Jähriger nach Angriff auf Rettungssanitäter verurteilt

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Das Amtsgericht Hannover hat einen Mann aus Laatzen wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung schuldig gesprochen. Der 52 Jährige muss eine  Geldstrafe zahlen, weil er im Frühjahr einen Rettungssanitäter beschimpft und angegriffen hatte. Eigentlich hatte der Rettungssanitäter dem Mann bei dem Vorfall im März helfen wollen. Der 52 Jährige war nämlich in betrunkenem Zustand gestürzt und hatte eine Platzwunde am Kopf. Doch als er im Rettungswagen verarztet werden sollte, wurde der Mann ausfällig. Er beschimpfte den Sanitäter und versuchte ihn zu schlagen und zu treten. Er konnte aber schließlich überwältigt werden. Der Angeklagte gab vor Gericht an, dass er sich nicht mehr an den Angriff erinnern könne. Ein medizinischer Gutachter attestierte dem Mann aufgrund von 2 Promille Alkohol im Blut eine verminderte Schuldfähigkeit. Das Gericht verurteilte den Mann zu einer Geldstrafe von 1600 Euro.

Lehrte: 30-Jähriger durch Stiche lebensgefährlich verletzt

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In Lehrte ist ein Mann am Dienstag Abend durch Stichverletzungen lebensgefährlich verletzt worden. Der 30-Jährige hatte gegen 20 Uhr an der Manskestraße in der Nähe des Lehrter Stadtparks einen Autofahrer auf sich aufmerksam machen und ihm noch seinen Angreifer benennen können. Ein von dem Zeugen gerufener Rettungswagen brachte den lebensgefährlich verletzten 30-Jährigen in eine Klinik. Sein Zustand ist laut Polizei mittlerweile stabil. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der mutmaßliche Täter festgenommen werden. Gegen den 19-Jährigen wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Die genauen Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar, die Ermittlungen dauern an.

Warnstreik: verärgerte Beschäftigte der Postbank legen am Freitag Arbeit nieder

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Schon wieder bleiben in Norddeutschland viele Postfilialen geschlossen. Die Dienstleistungsgewerkschaft verdi hat Freitag erneut zum Warnstreik aufgerufen. Davon sind auch die Filialen in Hannover betroffen. Mit dem Streik will verdi den Forderungen nach höheren Löhnen und besserem Kündigungsschutz Nachdruck verleihen. Die Tarifverhandlungen für die bundeweit rund 18 000 Postbank Beschäftigten waren im September ergebnislos abgebrochen worden. In Hannover ist für Freitag Mittag eine zentrale Streikkundgebung am Postbank-Gebäude, Celler Straße/Goseriede angekündigt. Laut Verdi kann es durch den Warnstreik vielerorts auch zu erheblichen Einschränkungen bei der Entgegennahme und dem Verschicken von Postsendungen kommen.

Blindgänger erfolgreich entschärft

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Entwarnung kurz vor Mitternacht. In Hannover Vahrenheide ist am späten Abend ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Rund 10.000 Menschen hatten zuvor in einem Radius von 1000 Metern um den Fundort ihre Wohnungen verlassen müssen. Die Nachricht vom Bombenfund war am frühen Nachmittag gekommen. Bauarbeiter hatten an der Ikarusallee /Ecke alter Flughafen eine 250 Kilo schwere Fliegerbombe entdeckt. Die Evakuierung die um 20 Uhr begann, verlief  in manchen Gegenden zunächst schleppend, weil laut Feuerwehr erneut uneinsichtige Anwohner trotz Aufforderungen in ihren Wohnungen geblieben waren. Bei der Bombenräumung in Vahrenheide waren rund 700 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen im Einsatz. Es war die vierte Evakuierung in diesem Jahr.