In Springe ist die Entscheidung über einen Olivia-Jones-Platz vertagt worden. Der Ortsrat strich den Punkt von der Tagesordnung. Hintergrund war unter anderem Unmut über ein vorausgegangenes Treffen mit Olivia Jones und ihrem Management. Einige Ortsratsmitglieder waren dazu nicht eingeladen worden. Bürgermeister Christian Springfeld zeigte sich nach der Entscheidung verärgert. In einer persönlichen Stellungnahme bezeichnete er die Vertagung als möglich, aber sinnlos. Er habe die Entscheidung zu respektieren, finde sie aber nicht gut. In seinem Herzen heiße der Platz bereits „Olivia-Jones-Platz der Vielfalt“. Springfeld sagte außerdem, am Tag der Nominierungen des Films „Olivia“ für den Deutschen Fernsehpreis hätte der Ortsrat ein überregionales Zeichen für Vielfalt und Toleranz setzen können. Diese Chance sei vertan worden.
Entscheidung über Olivia-Jones-Platz vertagt