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++ Zooviertel: Stromausfall legt Ampeln lahm ++

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Im Zooviertel hat es am Donnerstag einen Stromausfall in mehreren Straßen und Häusern gegeben. Gegenüber Radio Hannover teilte der Energieversorger Enercity mit, dass es gegen 11:30 Uhr eine Kabelstörung gegeben hatte. Rund eine halbe Stunde später war die Versorgung zwar wieder hergestellt, in der Zwischenzeit fiel aber der Strom in der Südstadt und im Zooviertel aus. Betroffen waren demnach die Kokenstraße, die Wegenerstraße, die Blücherstraße, die Leisewitzstraße, die Bristoler Straße und die Hindenburgstraße.

++ Schulen nicht krisensicher: GEW kritisiert Landesregierung ++

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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft  kritisiert den Zustand der niedersächsischen Schulen, mit Blick auf die kommenden Sommerferien. In einer Mitteilung des Landesverbands heißt es, die Schulen seien noch längst nicht Krisenfest. Corona-Tests und Impfungen sind nach Ansicht der Gewerkschaft für den Gesundheitsschutz nicht ausreichend. Demnach fehle es an Personal, Räumlichkeiten und den konkreten Zusagen für Investitionen. Nach Angaben der GEW-Landesvorsitzenden Laura Pooth müsse der Kultusetat mindestens um 750 Millionen Euro jährlich wachsen, damit die versäumte Finanzierung einiger Projekte nachgeholt werden kann.

++ Halbzeit Stadtradeln: Hannover liegt vorn – Garbsen und Wennigsen gleich auf ++

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Es ist Halbzeit beim Stadtradeln. Seit dem 6. Juni treten die Menschen in der Region Hannover unter dem Motto „Bike it! Like it!“ in die Pedale. Ein Zwischenstand zeigt, dass die gut 16.300 Teilnehmer in der Region bisher bereits den Rekord vom vergangenen Jahr geknackt haben. Insgesamt haben sie mehr als 1,7 Millionen Kilometer gesammelt. Hannover liegt als größte Stadt im vorläufigen Ranking deutlich vorne, momentan folgen Garbsen und Wennigsen auf Platz 2 und 3. In der Kategorie Kommunen mit den meisten Kilometern pro Einwohner steht Vorjahressieger Wennigsen auf dem Siegertreppchen. Burgwedel, Hemmingen und Sehnde liegen eng beieinander dahinter. Zum derzeitigen Kilometerstand beigetragen haben auch die Schüler: 34 Schulen beteiligen sich bisher am Schulwettbewerb. Die Nase vorn haben aktuell die St.-Ursula-Schule Hannover, die KGS Sehnde und die Käthe-Kollwitz-Schule Hannover.

++ IGS Südstadt: Sanierungskosten werden 11 Mio Euro teurer ++

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Die Erweiterung der IGS Südstadt wird deutlich teurer als gedacht. Die Sanierungskosten steigen um 11 Millionen Euro auf nun mehr als 42 Millionen. Das entspricht einem Plus von mehr als 35 Prozent. Wie die Stadtverwaltung im Bauausschuss mitteilte, habe eine Anwohnerklage  - und der daraus resultierende gerichtliche Baustopp -  das Projekt um mehr als ein Jahr verzögert. Dies habe gravierende Auswirkungen auf die Baupreise gehabt. Allein der Rohbau sei bei der neuerlichen Ausschreibung etwa 800.000 Euro teurer geworden als geplant. Außerdem wurde festgestellt, dass sich der Altbau in einem deutlich schlechteren Zustand befindet als gedacht. Einer Berechnung des städtischen Gebäudemanagements zufolge ist die Sanierung der IGS Südstadt trotzdem preiswerter als ein Neubau. Nach den Erfahrungen mit der Corona Krise soll die Schule nun eine fest eingebaute Lüftungsanlage erhalten.

++ Niedersachsen bekommt im Juli weniger Imfpstoff als erwartet ++

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Die Impfkampagne in Niedersachsen dürfte sich ab dem nächsten Monat verlangsamen. Das Land bekommt weniger Impfstoff geliefert als geplant. Nach derzeitigem Stand erhalte Niedersachsen für seine Impfzentren im Juli wöchentlich nur noch rund 200.000 Impfdosen, teilte Gesundheitsministerin Daniela nach den Beratungen der Gesundheitsminister von Bund und Ländern mit. Bislang war die Landesregierung demnach von mindestens 35.000 Dosen mehr pro Woche ausgegangen. Gemeinsam mit den Kommunalen Spitzenverbänden und anderen Bundesländern habe sich Niedersachsen zuletzt für eine Erhöhung der Liefermengen ausgesprochen und sei dementsprechend enttäuscht, sagte Behrens. Die Impfstoffhersteller müssten nun erklären, warum die angekündigten Liefersteigerungen weiter ausblieben. Mit Blick auf den Herbst könnten wir uns weitere Verzögerungen bei der Impfkampagne nicht erlauben, betonte die Gesundheitsministerin. Wie es mit den Impfzentren weitergeht, soll nun eine Arbeitsgruppe beraten. Diese soll prüfen, in welchem Umfang und unter welchen Voraussetzungen die Impfzentren auch über den September hinaus noch gebraucht werden.

++ Reisegeschäft kommt in Schwung: Buchungen bei Tui kräftig angezogen ++

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Sinkende Corona-Zahlen, steigende Impfquoten und das Ende der Reisewarnung für viele Länder kurbeln das Geschäft bei Tui wieder kräftig an. Der hannoversche Konzern verzeichnet nach eigenen Angaben gerade starke Buchungswochen, die seit Mai sogar das Niveau der Vergleichswochen von 2019 toppen. Tui rechnet in diesem Sommer mit einer Auslastung von 75 Prozent. Nicht nur die Nachfrage wächst, auch die Bereitschaft der Kunden, mehr Geld auszugeben. Die Gäste ließen sich ihren Urlaub rund 25 Prozent mehr kosten als im Vorkrisenjahr 2019. Tendenziell buchen Sonnenhungrige zudem längere Reisen. Gefragt sind aktuell vor allem die Balearen mit Mallorca sowie Griechenland. Die türkische Riveria mit Antalya arbeitete sich auf den dritten Platz vor. Die Kanaren liegen in der Gunst der Tui-Urlauber ebenfalls weit vorn. Der Reisekonzern baut seine Flug- und Bettenkapazitäten in allen beliebten Reiseländern aus.

++ 3000 Hannoveraner sollen bei Antikörperstudie teilnehmen ++

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3000 Menschen aus Hannover haben in den vergangenen Tagen Post vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ehrhalten. Die angeschriebenen Bürger sind eingeladen an einer großen Corona-Antikörperstudie teilzunehmen. Ziel der Studie ist es, den Anteil der Bevölkerung zu bestimmen, der Antikörper gegen Corona im Blut hat und somit vermutlich bereits mit dem Virus infiziert war oder eine Impfung erhalten hat. Die Stadt Hannover unterstützt das Projekt. Die Studie leiste einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebewältigung, betonte Oberbürgermeister Belit Onay. Es freue ihn, so der OB, dass Hannover Teil des Projektes sei. Aus seiner Sicht korrespondiere dies mit der herausragenden Bedeutung Hannovers als Medizin- und Wissenschaftsstandort.

 

 

++ Produktionsstopp bei VWN in Stöcken wegen Bauteilmangel ++

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Volkwagen Nutzfahrzeuge muss in seinem Werk in Stöcken einen Produktionstopp einlegen. Grund dafür sind die weltweiten Lieferengpässe bei bestimmten elektronischen Bauteilen. Die   Produktionsbänder für den Bulli sollen ab dem kommenden Montag stillstehen – und dann bis Ende des Monats. Verantwortlich dafür seien die bekannten Engpässe in der Versorgung mit Halbleitern, teilte VWN mit. Diese elektronischen Bauteile werden nicht nur in Autos, sondern auch in Computern und Unterhaltungselektronik eingesetzt. Zuvor hatte bereits der Mutterkonzern für Anfang nächster Woche Arbeitsausfälle im Wolfsburger Stammwerk angekündigt. Laut Medienberichten will Volkwagen Nutzfahrzeuge für rund 5500 Beschäftigte am Standort Stöcken Kurzarbeit anmelden.

++ Abrechnungsbetrug? Staatsanwalschaft ermittelt gegen drei Schnelltestzentren ++

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Die Staatanwaltschaft Hannover hat die Ermittlungen gegen drei Corona-Schnelltestzentren eingeleitet. Es besteht der Anfangsverdacht des Betrugs bei den Abrechnungen, bestätigte die Staatsanwaltschaft gegenüber Radio Hannover. Die Behörde hat demnach Verfahren gegen drei Firmen eingeleitet, nachdem es Betrugs-Hinweise sowohl von behördlicher Seite als auch von Kunden der Testzentren gab. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat die Ermittlungen nun allerdings an andere Staatsanwaltschaften abgegeben, da die beschuldigten Firmen zwar in Hannover getestet, ihren Sitz aber in Nürnberg, Düsseldorf und Berlin haben. Um welche Testzentren es konkret geht, konnte die Staatsanwaltschaft nicht mitteilen.

++ Stadt beschafft Lolli-Schnelltests für 15.500 Kindergartenkinder in Hannover ++

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Die Stadt Hannover beschafft Corona-Schnelltests für die Kindergärten. Die Verteilung soll in Kürze starten – voraussichtlich ab der kommenden Woche. Die Tests werden für insgesamt rund 15.500 Kinder beschafft und in die städtische sowie in die Kitas der freien Träger geliefert. Damit soll die Zeit bis zum Eintreffen der vom Land Niedersachsen für August in Aussicht gestellten Tests überbrückt werden. Es handelt sich dabei um sogenannte „Lolli-Tests“. Jede Kita soll mit Test-Kits für zwei Monate ausgestattet werden. Pro Kindergartenkind gibt es zwei Tests pro Woche, die die Eltern in der Kita erhalten und dann zu Hause für ihre Kinder verwenden können. Der regelmäßige Einsatz sichere den Aufenthalt in der Kita zusätzlich ab, sagte Oberbürgermeister Belit Onay. Gemeinsam mit den übrigen Infektionsschutzmaßnahmen spanne die Stadt damit ein Sicherheitsnetz.