In einem Jagdrevier bei Warburg in Nordrhein-Westfalen ist ein 23-Jähriger Anfang Januar tödlich verletzt worden: Beschuldigt wird ein 22-jähriger Jäger aus Hannover, ein Freund des Opfers. Jetzt konnte der Vorfall rekonstruiert werden: Nach bisherigen Ermittlungen soll der junge Mann seinen Bekannten in der Dunkelheit mit einem Wildschwein verwechselt haben – berichtet die HAZ.
Der Jäger aus Hannover soll „blitzende Augen“ gesehen und angekündigt haben, einen Schuss abzugeben. Ob er dabei zulässige Nachtsichttechnik genutzt hat und ob es sich um einen Abpralltreffer handelte, wird dem Bericht zufolge noch geprüft. Der 23-Jährige starb noch im Wald.
Ein Gutachten zu dem Fall soll im kommenden Monat vorgelegt werden.