Drei Tage vor der Oberbürgermeisterwahl in Hannover hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen CDU-Kandidat Peter Karst bestätigt. Sie betonte, der Beschuldigtenstatus ergebe sich aus Karsts Funktion als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, und bedeute nicht automatisch eine persönliche Verantwortlichkeit. Konkret geht es um den Verdacht, dass für Honorarkräfte möglicherweise Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt wurden. Der Zoll hatte die Handwerkskammer nach einem anonymen Hinweis bereits im März geprüft. Am Donnerstag wurden dort Daten und Unterlagen gesichert. Karst selbst sagte, es gehe um Mitarbeitende, die nebenbei als Honorardozenten tätig waren, sowie um freiberufliche Honorardozenten. Er kündigte an, die rechtliche Aufarbeitung umfassend zu unterstützen.
Ermittlungen gegen Handwerkskammer und CDU-OB-Kandidat Karst