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Fall Krach: Staatsanwaltschaft äußert sich

Droht im jetzt ein Disziplinarverfahren durch das Innenministerium? Die Staatsanwaltschaft Hannover hat sich erstmals zu den Vorwürfen um den bisherigen Regionspräsidenten Steffen Krach geäußert. Sie ermittelt gegen ihn wegen des Anfangsverdachts auf Vorteilsannahme in zwei Fällen. Außerdem geht es um mögliche Absprachen bei Ausschreibungen sowie den Umgang mit Geschäftsgeheimnissen, berichten mehrere Medien. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wurden Mittwoch Gebäude in Hannover und Berlin durchsucht. Hintergrund soll ein Vergabeverfahren des Klinikverkaufs in Lehrte sein. Krach soll einen der beiden Bieter favorisiert haben. Dessen Unternehmer wollte fast 10.000 Euro an die Berliner SPD spenden – das Geld wurde auf Krachs Veranlassung zurücküberwiesen.