Seit Jahresbeginn sind noch etwa halb so viele Flüchtlinge neu nach Niedersachsen gekommen wie im Jahr zuvor. Bis Ende November wurden 9128 Asylsuchende erfasst, wie die Landesregierung im Innenausschuss des Landtags mitteilte. Im selben Zeitraum 2024 waren knapp 17.500 Flüchtlinge nach Niedersachsen gekommen. Das entspricht einem Minus von 48 Prozent. Die häufigsten Herkunftsländer der Asylsuchenden waren Afghanistan, Syrien, die Türkei, der Irak und Ruanda.
Aus der Ukraine kamen seit Kriegsbeginn 2022 bis zum 23. November dieses Jahres laut Landesregierung knapp 120.000 Menschen nach Niedersachsen. Das Land liege damit über seinem Soll, sodass Schutzsuchende aus der Ukraine derzeit erst einmal in anderen Ländern untergebracht würden.