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Hannover will 20 Kinder aus Israel und Gaza aufnehmen

Die Stadt Hannover will bis zu 20 Kinder aus dem Gazastreifen und Israel aufnehmen, die besonders schutzbedürftig oder traumatisiert sind. Das hat Oberbürgermeister Belit Onay angekündigt. Man wolle Kindern, die ärztliche, psychologische oder soziale Unterstützung benötigten, ermöglichen „unter dem Schutz in Hannover wieder zu genesen und auf die Beine zu kommen“, so Onay.

Die Initiative wird von der Stadt gemeinsam mit der jüdischen und der palästinensischen Gemeinde sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Landes getragen. Ziel sei es, ein Signal der humanitären Hilfe an Land und Bund zu senden.

Aktuell stünden in Hannover bis zu 20 Inobhutnahmeplätze bereit. Eine Ausweitung sei denkbar, etwa über Gast- oder Pflegefamilien.