Der Fördergeldskandal um die frühere SPD-Ratsfrau Hülya Iri beschäftigt erneut den niedersächsischen Landtag. Die CDU wirft der rot-grünen Landesregierung vor, die Herausgabe wichtiger Akten seit Monaten zu verzögern. Dadurch entstehe der Eindruck, Hannovers SPD-Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe solle geschützt werden. Sozialminister Andreas Philippi weist das laut Medienberichten zurück. Die Akten lägen vor und würden derzeit abschließend geprüft. Im Oktober sollen sie dem Parlament vorgelegt werden.
Iri steht im Verdacht, mehr als 1 Millionen Euro Fördergeld nicht für die beantragten Zwecke – den Verein "Integrationsarbeit Kronsberg" – verwendet zu haben. Dabei geht es auch um rund 400.000 Euro aus Landesmitteln.