Der Druck auf Altkanzler Gerhard Schröder aus Hannover wird größer: nachdem er im Kreml bei der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin war, werden die Forderungen nach einem Parteiausschluss lauter. Dafür sprachen sich etwa hochrangige SPD-Politiker aus Baden Württemberg und Bayern im Tagesspiegel aus. Ein bayerischer SPD-Bezirk hat außerdem einen Antrag beschlossen, der vom Bundesvorstand ein neues Parteiordnungsverfahren gegen Schröder fordert. Die Nähe von Schröder zu Putin stehe in einem "schwerwiegenden Widerspruch zu den Grundwerten der Sozialdemokratie", heißt es zur Begründung. Ein erster Versuch, Schröder aus der SPD auszuschließen, war im Jahr 2023 gescheitert. Daher sind andere SPD-Politiker skeptisch, ob ein Ausschlussverfahren diesmal erfolgreicher wäre.
Nach Besuch bei Putin: Immer mehr fordern SPD-Ausschluss von Gerhard Schröder