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NGG fordert: Gastro-Betriebe sollten mehr auf Profis und weniger auf Hilfskräfte setzen

Gastro-Betriebe in der Region Hannover sollten auf Profis setzen  und gezielt auf Stammpersonal. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Sie sieht einen „gefährlichen Trend“ in der Branche. Die Betriebe würden immer mehr auf Aushilfs- und immer weniger auf Fachkräfte setzen. Das gehe zu Lasten der Qualität – in der Küche genauso wie im Service. Die Hotellerie und Gastronomie in Hannover sollte alles daransetzen, als Profi- und nicht als Laien-Branche rüberzukommen, sagt NGG-Geschäftsführerin Lena Lange. Es sei wichtig, junge Menschen davon zu überzeugen, dass sich eine Gastro-Ausbildung lohne. Deshalb müsse die Branche auch dringend etwas gegen Frust-Dienstpläne unternehmen, so Lange. Nämlich genug Personal einstellen, um superlange Schichten und zu viele Wochenendeinsätze zu vermeiden. Aber auch das Geld müsse stimmen. Nur wer den Tariflohn bekomme, werde fair bezahlt.